Hotel und Ferienwohnung an der Kasse zahlen
St. Moritz ist ja die Gegend, wo sich Promis und Reiche jeden Winter zum Skiurlaub treffen. Hotels bieten Einzel- und Doppelzimmer, Pensionen auch kleine Ferienwohnungen an. Ein Hotel bietet aber auch eine gemütlich Ferienwohnung (2 Zimmer, etwa 60m²), in der man es sich gut gehen lassen kann. Denn man kann sich hier nicht nur selbst versorgen sondern auch alle Annehmlichkeiten des Hotels genießen: Fitness-Bereich und Wellness-Bad sind kostenfrei nutzbar, ebenso die Aufenthaltsräume mit Kamin, eine hauseigene Bar mit Live-Musik und zwei hoteleigene Restaurants. In seinem Internet-Auftritt informiert das Hotel, dass der nach Westen gelegene Garten mit Wiese, Esstisch und Liegestühlen je nach Schneeverhältnis im Winter leider nicht nutzbar ist. Die ausladende Sonnenterasse des Hotels ist mit Liegestühlen und Decken bestückt, und steht auch für die Gäste der Ferienwohnung zur Verfügung. Der Parkplatz des Hotels steht kostenlos zur Verfügung, ein Garagenplatz, der vor Anreise zu buchen ist, ist gebührenpflichtig. Das ließe sich natürlich prima über die Rechnung mit abwickeln. Denn schließlich wird auch dieses Hotel mit einer Kasse ausgestattet sein. Ein Hotel- Kassensystem bietet vielerlei Möglichkeiten, von Gästen genutzte Dienstleistungen des Hotels abzurechnen. So eben auch den Garagenplatz für das Auto. Bei der Buchung kann die Zimmer- oder Appartementreservierung mit der Reservierung von Parkplätzen getätigt werden. Wer über das Internet bucht, dessen Daten sind direkt in die Kassensoftware des Kassensystems einspeisbar. Wenn der Gast ankommt, stehen bereits alle wichtigen Informationen zur Verfügung. Die Hotelmitarbeiter können über den Bildschirm der Kasse erkennen, welches Zimmer für wen vorgesehen ist. Die Reservierung eines PKW-Stellplatzes ist ebenfalls der Gästerechnung zuzuordnen. Mobile Kassen können im Restaurant die Bestellungen aufnehmen und per Funk an Küche und Kassensoftware übertragen. Sollte sich im Hotel ein Souvenirgeschäft niedergelassen haben, kann es hier zwei Möglichkeiten geben, die verkauften Waren zu kassieren: Ist der Laden dem Hotel angegliedert, dürfte auch die (wahrscheinlich) netzwerkfähige Registrierkasse an das Hotel- Kassensystem angeschlossen sein. Wenn Hotelgäste hier einkaufen, können die Artikel entweder sofort bezahlt oder über die Kassensoftware der Hotelrechnung zugewiesen werden. Ist der Laden jedoch selbständig und im Hotel zur Miete eingerichtet, dürfte eine Registrierkasse ohne Anbindung an das Kassensystem des Hotels vorhanden sein. Dann zahlen Hotelgäste wie externe Kunden ihren Einkauf sofort an Ort und Stelle. Natürlich ist auch bei Registrierkassen die Möglichkeiten nachrüstbar, dass die Bargeldlose Zahlung möglich ist. Hierfür wird ein Kartenlesegerät installiert, welches mit einer online-Verbindung die Bankdaten und die Bonität prüft und dann den Betrag vom Konto des Kunden abbucht. Bei Kassensystemen für Hotels sind diese Kartenlesegeräte bereits fest integrierte Bestandteile. Eine Registrierkasse muss bei Bedarf nachgerüstet werden. Ob aber nun ein Kassensystem oder eine Netzwerkkasse für das Hotel oder eine Registrierkasse für den Souvenirshop: Verkäufe von Waren und Dienstleistungen zu registrieren und aufzurechnen ist die Hauptaufgabe einer jeden Kasse. Belege für Kunden und die Buchhaltung erstellen sie alle, und das ist ebenfalls nicht unwichtig. Schließlich verlangt der Gesetzgeber ebendies.
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